11) Pinvoru Handpumpe
Pinvuro ist ein Siedlungsgebiet mit einer weiteren angrenzenden Gemeinde namens Gonsi no. 2. Die beiden Gemeinden haben schätzungsweise 800 Einwohner. Die Dörfer sind überwiegend Subsistenzlandwirte, die hauptsächlich Getreide anbauen und Tiere züchten, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
Diese Dörfer sind für das Überleben von Mensch und Tier auf einen kleinen Wasserlauf angewiesen. Normalerweise füllt sich der Bach während der Regenzeit (Juni bis September), aber im November/Dezember beginnt er auszutrocknen, und im Februar müssen die Dorfbewohner mit Hacken/Pickeläxten Brunnen im trockenen Bach graben. So müssen sie stundenlang warten, bis das Wasser hochsprudelt und zur Verwendung bereitsteht.
Abgesehen von der Wasserknappheit während eines Großteils des Jahres, sieht das Wasser selbst schmutzig und verunreinigt aus. In letzter Zeit versucht die Gemeinde, einen neu gebauten Kindergarten mit Aluminiummagnesium zu versorgen, um das Wasser für die Kinder der Schule zu reinigen. Diese Initiative hat sich als zu teuer und zu unregelmäßig erwiesen.
Die Lösung für diese Dauerkrise ist ein Brunnen. Ein solcher wurde Anfang der 80er Jahre von Bernard Hagen (einem deutschen Missionar) gebohrt, aber nach einigen Jahren versiegte er. Das lag vor allem daran, dass es keine geologischen Geräte gab, mit denen man den Fluss und die Menge des Grundwassers feststellen konnte. Glücklicherweise können moderne Geräte dieses Problem leicht lösen.
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Erfolgreich wurde auch unser Projekt in Pinvoru umgesetzt.
Nach der Tiefenbohrung (ca. 100m) kann nun Wasser mit der neuen Handpumpe gefördert werden.



























